04.03.2016 von
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Bauzinsen & Hypothekenzinsen - Entwicklung 2016

Wie sieht die Bauzinsen- & Hypothekenzinsen-Entwicklung aktuell aus? Hier finden sie die Trends 2016 zu Baufinanzierungen kompakt zusammengefasst.

Sie wollen wissen wie sich Zinsen bei Baufinanzierungen aktuell entwickeln und neuste Trends auf einen Blick überschauen? Dann lesen Sie in diesem Blogeintrag was sich im Jahr 2016 so tut in diesem Bereich!

Wer mit dem Gedanken spielt eine neue Immobilie zu finanzieren oder ein Haus zu bauen, muss immer auf dem neuesten Stand bleiben was Baufinanzierungen und Zinsen angeht. Verschaffen Sie sich einen Überblick wie die Zinsentwicklung sich aktuell gestaltet, statt sich durch einen Wust von Informationen zu kämpfen! Wie allseits bekannt ist, gab es in den vergangenen Jahren ein historisches Rekordtief der Bauzinsen und im Folgenden soll nun kurz der Frage auf den Grund gegangen werden, welche Trends zu beobachten sind und welche Prognosen Experten zu den Entwicklungen im Jahr 2016 stellen.

Bauzinsen- & Hypothekenzinsen - Entwicklung 2016: Wovon Experten für die Zukunft ausgehen

Im Frühjahr 2015 haben sich die Bauzinsen von ihren historischen Tiefpunkt etwas entfernt und sind leicht angestiegen, wobei sie sich immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen. Auch von einem kurzfristigen Anstieg wird in Expertenkreisen, aufgrund der entschiedenen Niedrigzinspolitik, nicht ausgegangen. Man vermutet eher eine Seitwärtsbewegung der langfristigen Zinsen für Baufinanzierungen oder eine nur minimale Aufwärtsbewegung, wobei das Zinsniveau dabei höchstwahrscheinlich relativ stabil bleibt. Es ist auf kurze oder mittlere Sicht höchstens mit überschaubaren Zinsschwankungen zu rechnen, da die Europäische Zentralbank weiterhin auf ein niedriges Zinsniveau setzen wird. Letzteres hat wiederum seine Begründung darin, dass in der Eurozone die Geldentwertung immer noch deutlich unter der angestrebten Größe der Europäischen Zentralbank von  2 % liegt und in mehreren Mitgliedstaaten der Eurozone die Konjunkturentwicklung weiterhin nicht nachhaltig stabil zu sein scheint, was das Bestreben zu Niedrigzinsen erklärt.

Mögliche Entwicklungsfaktoren für Bauzinsen

Wie zuvor beschrieben ist von einem raschen Anstieg der Bauzinsen, aufgrund der beschlossenen Niedrigzinspolitik der EZB kaum auszugehen. Nichtsdestotrotz kann niemals mit vollständiger Sicherheit eine Voraussage getroffen werden und es bleiben einige Unsicherheiten ökonomischer und politischer Natur, die Risiken darstellen. Zum Beispiel durch die seit Dezember 2015 in den USA und andernorts einsetzende Zinswende, also eine step-by-step erfolgende Erhöhung des Leitzinses in diesem Jahr, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Zinsanstiegs.

Weitere unkalkulierbare Einwirkungen auf das Zinsniveau bringt die derzeitige Flüchtlingskrise mit sich. Die Auswirkungen politischer und ökonomischer Art sind derzeit nicht vollends absehbar und bleiben abzuwarten, könnten allerdings einen Anstieg des Zinsniveaus begünstigen.

Nutzen Sie die aktuelle Bauzinz-Entwicklung für sich aus

In Expertenkreisen ist man sich einig: Bei Fremdfinanzierungsbedarf lautet die Devise jetzt zugreifen! Man sollte sich die historisch günstigen langfristigen Kreditzinsen jetzt sichern, anstatt vielleicht vergebens auf ein noch niedrigeres Zinsniveau zu warten. Das ist der aktuelle Hauptgrund für den Bauboom in Deutschland.
Für Bauherren und Immobilienkäufer ist es also ratsam eine niedrig verzinste Fremdfinanzierung möglichst zeitnah abzuschließen und dabei auf zwei Sache zu achten: Zum einen sollten Zinsen möglichst lange festgeschrieben werden. Früher lautete der Ratschlag zwar häufig Zinsen maximal 5 bis 10 Jahre festzuschreiben, heute geht die Empfehlung dahin, Darlehensverträge möglichst lange festzuschreiben (z.B. für 15 Jahre) , da eher davon auszugehen ist, dass das Zinsniveau in Zukunft wieder ansteigt. Uns selbst wenn das Zinsniveau wider Erwarten sinken sollte, sind Sie immer noch auf der sicheren Seite, da es jedem Darlehensnehmer nach 10 Jahren Vertragslaufzeit möglich ist, seinen Kredit ohne Vorfälligkeitsentschädigung zu kündigen. Feststeht also: Heute abgeschlossene lange Zinsbindungen bedeuten Sicherheit! Darüber hinaus sollte auf eine hohe Tilgungsrate geachtet werden, um die Entschuldigung in einem überschaubaren Zeitrahmen zu erreichen. Man spricht momentan von einer optimalen Tilgungsrate zwischen 2% und 3%.

Bauzins- & Hypothekenzins-Entwicklung nutzen
Bauzins- & Hypothekenzins-Entwicklung nutzen (Quelle: www.finandienstleistung-poller-blog.de)

Wir hoffen Ihnen mit diesen Ausführungen einen nützlichen Einblick in die Entwicklung bzw. in die zukünftigen Entwicklungsfaktoren geben zu können. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt mit unserer Erfahrung gern zur Verfügung!

 

 

 

 

 

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